Der Ruhestand ist eine Zeit, in der der alte Mensch zurückblickt- auf seine Kindheit, Jugend, auf seine Familie und seine Berufstätigkeit: Wie war das damals? Erinnerst du dich noch, als ein plötzliches Glück aufleuchtete, die bestandene Prüfung, der erst Kuss, oder auch an tragische Stolpersteine, das Warten im Krankenhaus?

Viele Mosaiksteine tauchen auf, die am Ende doch das Leben so einmalig machten und fast rund!

Bei den älteren Alten kommt Wehmut auf, dass es keinen Neuanfang gibt, dass die schönen Kindheits- und Jugenderlebnisse nie mehr zurückkommen und die Gegenwart so banal ist. Vielleicht entdecken sie in den Gabelungen des Lebens Hinweise auf Gottes Führung und seine Gegenwart. Wir Menschen leben nach vorne und bedenken das Leben nach hinten: „Der Herr ist mein Hirt, er führt mich an Wasserbäche des ,Lebens‘.“

Kirche im Kleinen
Was Christen glauben – das Glaubensbekenntnis
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