Seit April 1993 wird der Chor von Georg Much geleitet. Die Zeit hat sich geändert. Das Freizeitverhalten ist anders geworden. Es sind bei weitem nicht so viele Sänger im Chor versammelt, wie zur Zeit von Lehrer Wilke und Georg Kreuzer, aber die Stimmen sind so besetzt, dass auch heute ein voller Klang zu hören ist und vierstimmige Musikstücke möglich sind. Allerdings wäre es schöner, wenn in jeder Stimme einige Personen mehr sängen, damit auch in Urlaubszeiten kräftige Gesänge gesichert wären.

Seine Hauptaufgabe sieht der Chor darin, die Gottesdienste durch seine Mitwirkung zu verschönern. Die gilt insbesondere für die Festtage, aber auch für Sonntage mit bestimmten Akzenten, wie Misereor, Adveniat oder Missio oder den Beginn der Fasten- oder Adventszeit. In guter Erinnerung ist das Weihnachtskonzert aus dem Jahre 1999, bei dem erstmalig spanische Weihnachtlieder vorgetragen wurden. Viele Jahre hat der Chor an den Schöninger Musiktagen teilgenommen und dort kräftigen Applaus für seine Darbietungen bekommen. Vor einigen Jahren erhielt er die Einladung, im Clus-Altenwohnheim ein Konzert zu geben. Dies ist den Mitgliedern des Chores nun ein wichtiges Anliegen geworden, die alten Menschen einmal jährlich, meist in der Weihnachtszeit mit festlichem Gesang zu erfreuen.

Das Repertoire erstreckt sich von klassischen Stücken bis zu neuen geistlichen Liedern, Spirituals oder auch afrikanischen oder spanischen Liedern. Die meisten Stücke werden ohne instrumentale Begleitung gesungen. Bei den klassischen Stücken gibt Frau Mnich seit vielen Jahren Unterstützung an der Orgel. Beim neuen geistlichen Lied oder Gesängen aus anderen Ländern werden gern Gitarren sowie Trommeln und andere Rhythmusinstrumente eingesetzt. Solche Lieder werden von den Mitgliedern des Chores besonders gern geübt und vorgetragen.

Die Übungsstunden sind immer eine fröhliche Angelegenheit. Es soll zwar etwas geschafft werden, aber es darf nicht zu ernst zugehen. Deshalb werden auch die Geburtstage immer mit einer kleinen Feier nach der Probe begangen, bei der das Geburtstagskind etwas zu knabbern oder zu essen und zu trinken mitbringt. Die Sommerpause wird stets mit einem Grillabend in der letzten Übungsstunde begonnen.

Haben Sie Spaß bekommen, mitzusingen? – Wir freuen uns, Sie dienstags um 19.30 Uhr im Gemeindehaus zu begrüßen. Sie sind herzlich willkommen.